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Unter der Bezeichnung Laufen versteht vermutlich nicht jeder von uns das Gleiche. Außer, dass man dabei zu Fuß unterwegs ist. Für mich persönlich gibt es hierfür verschiedene Abstufungen: Gehen, schnelles Gehen, Wandern, Laufen und eben das Laufen, früher auch als Joggen bezeichnet.

Wenn ich bisher, während meiner erst drei Monate andauernden, sportlich aktiven Laufbahn von Laufen sprach, dann meinte ich hierfür Gehen bis hin zu schnellem Gehen, denn Laufen im eigentlichen Sinne kam für mich bisher nicht in Betracht. Dafür war ich viel zu schwergewichtig.

Um das etwas nachvollziehen zu können, stellst du dir am Besten einen ordentlich massiven Betonklotz in beachtlicher Größe – auf Füßen vor.

Exakt so ein Brocken knallt bei jedem einzelnen Laufschritt, den du tust, mit seinem gesamten, gewaltigen Gewicht und das lag bei mir in der Spitze bei zusätzlichen 66 Kilogramm, nach unten auf alle vorhanden Gelenke, Knie, Fußgelenke, was sich eben alles so bewegt, in den unteren Bereichen des Körpers.

Dass ich damit innerhalb kürzester Zeit vermutlich das Meiste an beweglichen Teilen ruinieren würde, war zu befürchten und das braucht es aber nicht wirklich und so ließ ich das Laufen besser ganz bleiben.

Meine beste Pace 8:13 min/km auf einer Strecke von 5 Kilometer…

Inzwischen bin ich jedoch in einem Bereich meines Körpergewichtes angekommen, in dem es durchaus Sinn macht, mit dem Laufen anzufangen, auch wenn sich das derzeit noch als schnelles Gehen mit kurzzeitigen Laufeinlagen, von meist 200 m am Stück bewegt.

Das normale Gehen, auch wenn ich das äußerst schnell tue, strengt mich nicht mehr wirklich an und Berge, die die Anstrengung entsprechend erhöhen könnten, gibt es hier in unmittelbarer Nähe keine. Von daher war es für mich ein logischer Schritt: ich beginne mit dem Laufen.

Als ich, wie oben erkennbar, am Morgen eine Zeit von unter 40 min für 5 km nur knapp verfehlt hatte, dachte ich mir am Nachmittag, versuche es einfach erneut.

Den Drang, noch etwas sportlich aktiv zu sein, verspürte ich sowieso und es konnte los gehen.

Mein Plan war, die Anzahl der Lauf-Einlagen zu erhöhen, um die schnellere Zeit zu schaffen und siehe da, es hat funktioniert.

Schon im zweiten Anlauf erreichte ich auf meiner gewohnten Hausstrecke eine neue persönliche Bestzeit von 39:57 min für 5 Kilomter oder wie die Experten sagen würden, meine beste Ø Pace aller Zeiten: 8:13 min/km.

So langsam kann ich erahnen, welche Höchstleistungen es Halbmarathon- und Marathon-Läufern abverlangt, diese bis zu 42,195 Kilometer am Stück durch zu laufen. Egal in welcher Zeit das für den Einzelnen statt findet, ihr habt meinen größten Respekt für diese Leistung.

In wieweit das eines Tages für mich realistisch werden könnte, darüber werde ich zum aktuellen Stand noch nicht spekulieren. Ernsthafte Gedanken machen ich mir an dem Tag, wenn ich meine ersten 5 km am Stück durchgelaufen bin.

2 Kommentare

  1. Comment by felix

    felix Antworten 17. September 2016 at 19:47

    Eine super Entwicklung … langsam steigern und dann wird es in jedem Fall werden. Ich drücke die Daumen !

    • Comment by Frank

      Frank 17. September 2016 at 20:07

      Felix, vielen Dank 😃

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