Exit

Ein für mich phantastisches Jahr 2016 geht zu Ende. Vor allem die zweite Hälfte war geprägt von großartigen Veränderungen. Habe ich es doch endlich geschafft, den „inneren Schalter“ zu finden und damit meinen seit 15 Jahren vorhandenen, extrem faulen Schweinehund zu überwinden, ja regelrecht zu besiegen und täglich Sport zu treiben.

Und nicht nur das. Auch meine Ernährung habe ich gegen Ende der ersten Jahreshälfte auf den Prüfstand gestellt und dann, fließend in die zweite Jahreshälfte hinein, andauernd bis heute, radikal umgestellt.

Geprägt war diese Zeit, mit vielem weg lassen. Alles was für die menschliche Ernährung ungesund ist und das ist vieles bis annähernd alles, was die Industrie uns so vorsetzt und was auch ich all die Jahre unbedacht in mich hinein gefuttert habe.

Man braucht kein Fan von Fastfood und Chips und all solchem Kram zu sein, selbst Alkohol trank ich so gut wie nie und tue das auch weiterhin nicht, um dennoch fett und übergewichtig zu werden. In der Spitze brachte ich es auf 165 Kilogramm, das sind effektiv 70 Kilogramm Übergewicht, bei einer Körpergröße von 193 cm.

Ganz im Gegenteil, fett und übergewichtig zu werden ist sogar relativ einfach. Sich wenig bis annähernd gar nicht bewegen, schon gleich gar keinen Sport treiben und dazu noch gedankenlos das essen, was die Industrie schön bunt verpackt in die Supermarktregale stellt.

Gesundes Essen gibt es reichlich zu kaufen – man muss es nur finden.

Selbst was in den sogenannten Bio-Läden steht, ist sehr häufig alles andere als gesund. Auch da muss man schon ganz genau hin schauen, was man da kauft, was auf den Verpackungen steht, aber immerhin, es besteht Hoffnung, gesundes Essen gibt es reichlich und oft – man muss es nur finden.

Rückblickend auf die letzen Monate, die Zeit seit Juni 2016 kann ich voller Stolz sagen, dass ich es endlich geschafft habe. Es macht mir Spaß, gewaltig Spaß annähernd jeden Tag Sport zu treiben. Tage an denen es keinen Sport gibt, das sind lediglich Pausen, um dem Körper etwas Ruhe zu gönnen, sich zu erholen, sich zu regenerieren. Wäre es sinnvoll, würde ich wohl jeden Tag… denn Zeit dafür, das ist kein Thema, die kann man sich nehmen, fest einplanen, sofern man das wirklich will.

Das zweite Halbjahr 2016 in Zahlen

Mein Jahr 2016 als Sportler in Zahlen mit GPS-Wandern und Rad fahren

Jetzt freue ich mich schon sehr aufs Frühjahr und meine dann wieder statt findenden ausgedehnten Berg- und Wandertouren in der freien Natur: auf meine RoundTrips um noch so einige Talsperren hier in Sachsen und Thüringen drum herum.
Beginnen werde ich im Frühjahr direkt mit der Bleilochtalsperre in Thüringen. Die 32 km lange Route ist schon geplant und wartet auf meinem Garmin Oregon 750t – aktiviert und gegangen zu werden. Allein der Gedanke daran macht mich ganz unruhig und wuschig.

Geplant sind auch Touren im nahen Fichtelgebirge. Gibt es doch dort zumindest auch einiges an Höhenmetern zu bewältigen, was hier in der unmittelbaren Umgebung bedauerlicherweise nicht der Fall ist. Da freue ich mich schon, wenn mal 2-3-400 Höhenmeter zusammen kommen; also kleinere Hügel oder eher Huckel sozusagen.

TOP zufrieden mit 49 kg weniger und einem um 32 cm reduziertem Bauchumfang.

Im Laufe des zweiten Halbjahres 2016 gingen so einige Kilogramm an mir verloren. Meine Klamotten wurden mir mehrfach zu groß. Im Laufe des November packte mich dann auch noch zusätzlicher Ehrgeiz und ich dachte, ich bekomme die 50 Kilo in 2016 noch zusammen, aber ich sage mal so: knapp verfehlt. Geworden sind es in Summe 49 Kilogramm, die ich seit 30.05.2016 abspecken konnte.

Wer eine kleine Vorstellung davon erhalten möchte, wie das optisch an sich selbst ausschaut, nehme sich einfach ein Maßband und misst seinen Bauchumfang. Dazu addierst du 32 cm und legst dieses dann so um deinen Bauch herum. Dann dieses gedanklich jeweils nach unten und oben auffüllen und… voilà, viel Spaß bei dieser Vorstellung.

Indoor Cyling macht Mega-Spaß

Sehr gern und oft sitze ich auf meinem Hometrainer hier zu Hause und strample reichlich Kilometer. Inzwischen werden das in der Regel zwischen 20 und 40 Kilometer, je nachdem, ob ich eine halbe oder ganze Stunde fahre. Dazu brauche ich nicht in die Kälte raus, es belastet auch nicht unnötig die Gelenke, denn ein paar unnötige Kilogramm drücken schon noch da drauf und es lassen sich in kurzer Zeit reichlich Kalorien verbrennen.

Angefangen habe ich hiermit im Juli diesen Jahres mit einem Hobby-Gerät, um einfach zu testen, macht mir das auf Dauer überhaupt Spaß. Derzeit bin ich auf der Suche nach einem Profi-Gerät, dass meine Indoor Cycling Aktivitäten auf einen etwas höheren sportlichen Level heben. Die Vorbereitungen laufen, aber dazu demnächst mehr auf gps-cycling.de.

Auch sind fürs Frühjahr Mountain Bikes geplant, um unsere (meine Frau will mit dabei sein) Bike-Aktivitäten auch in der freien Natur, im Wald genießen zu können. Derzeit wägen wir noch sorgfältig ab, welches Modell es exakt werden soll, denn die Preisspannen klaffen hier sehr schnell, sehr weit auseinander.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf ein sportlich-intensives Jahr 2017 und für uns alle Sport frei oder wie das Team-Garmin sagen würde: #BeatYesterday!

1 comment

  1. Comment by Daniel

    Daniel Reply 3. Februar 2017 at 10:07

    Hi Frank, klasse Entwicklung bei Dir! Verfolge Deinen Fortschritt ja bereits seit den Anfängen und muss jetzt einfach mal meinen Respekt kundtun!

    Das Beschaffen eines IndoorErgometers war für mich auch ein riesen Schritt nach vorn, da man nun die kalten Wintertage mit vereisten Wegen ignorieren kann und dennoch ein gutes Sportpensum absolvieren kann.

    Mach weiter so und Sport Frei!

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close
Go top